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Von Anfang an: Lückenlose „Rund-um“-Versorgung für Brustkrebspatientinnen

Eine lückenlose Versorgung erfordert unseres Erachtens viele Komponenten, um die Heilungschancen auf ein Maximum zu erhöhen. Wir haben Ihnen die wichtigen zusammengetragen und wollen uns gerne daran messen lassen.

Kompetenz durch Kooperation

Das Elisabeth-Krankenhaus Essen ist seit Mitte 2006 Partnerklinik des Mammografiezentrums Essen und operativer Standort des Brustzentrums Essen. 

Siegel für höchste Qualitätsansprüche und optimierte Abläufe 

Seit 2002 ist die Frauenklinik für den Bereich Senologie (Erkrankungen der Brust) nach DIN-ISO 9001 zertifiziert und bereits dreimal erfolgreich rezertifiziert. 

Schonende Diagnose- und Therapieverfahren auf dem neuesten technischen Stand 

Früher wurden bei Brustkrebs mindestens zehn Lymphknoten in den Achselhöhlen entfernt. Mittlerweile haben sich schonendere Verfahren durchgesetzt, bei denen nur eine kleine Auswahl, die sogenannten Sentimel- oder „Wächter“-Lymphknoten herausgenommen und analysiert werden. 

Fachwissen auf dem aktuellen Stand

Klinikdirektor Prof. Dr. Stefan Niesert und die senologisch tätigen Oberärzte der Frauenklinik haben alle erforderlichen zertifizierten Fortbildungskurse für das in 2006 gestartete bundesweite Mammografie-Screening erfolgreich absolviert. Auch die Teilnahme an Kongressen und Forschungsprojekten sichert ebenso wie der kollegiale Erfahrungsaustausch mit den niedergelassenen Frauenärzten in Essen und Umgebung eine kontinuierliche Weiterentwicklung der medizinischen Standards.

Vorteile durch enge Zusammenarbeit und Informationsaustausch 

Mehrmals wöchentlich finden interdisziplinäre onkologische Konferenzen mit Ärzten und Fachkräften aus folgenden Kliniken und Abteilungen statt: Gynäkologie (Operateure), Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie und Pathologie. Zusätzlich findet wöchentlich eine gynäkologisch-radiologische Konferenz statt. Gleichzeitig ist eine psychoonkologische Begleitung der Patientinnen und Angehörigen nicht nur in der Phase der Diagnosestellung, sondern während und nach der gesamten Therapie im Elisabeth-Krankenhaus selbstverständlich.

Tägliche Mammakarzinom-Sprechstunde

Diese findet auf Wunsch auch zusammen mit den Angehörigen und Partnern statt, um die Familie von Beginn an in die Behandlung des Brustkrebses einzubeziehen. Mit der hochauflösenden Sonografie, der digitalen Mammografie sowie der Möglichkeit zur ambulanten Probenentnahme aus der Brust in lokaler Betäubung bietet das Elisabeth-Krankenhaus zeitgemäße und moderne Methoden der Diagnostik an.

Individuelle Betreuung durch „breast nurses“

Vom insgesamt 8-köpfigen psycho-sozial geschulten Pflegeteam der Frauenklinik haben sich zwei Pflegekräfte als "breast nurses" speziell ausbilden lassen. Sie nehmen sich der Bedürfnisse von Brustkrebspatientinnen und ihrer Familien in besonderer Weise an. Das Elisabeth-Krankenhaus Essen ist regional bislang einzige Klinik, die an dieser fachlichen Weiterbildung in Kooperation mit der Privatuniversität Witten-Herdecke teilgenommen hat. Eine der beiden "breast nurses" hat außerdem die Fachausbildung zur "onkologischen Fachschwester" erfolgreich absolviert. 

Vier Augen sehen mehr als zwei! 

Alle onkologischen Befunde (Tumor, Biopsieproben) werden immer von zwei Pathologen unabhängig voneinander begutachtet. Diese Kontrolle garantiert höchste Sicherheit für die Patientin.

Schnelle Ergebnisse

Von der Untersuchung bis zur Erstellung eines Behandlungsplansdauert es meist nur wenige Tage. Insbesondere das Ergebnis der feingeweblichen Untersuchung nach Probenentnahme aus einem Brustknoten kann innerhalb von 24 Stunden besprochen werden. Damit wird die Zeit der oft quälenden Ungewissheit möglichst kurz gehalten. Dies gelingt vor allem durch die kurzen Wege sowie die enge und zeitlich abgestimmte Zusammenarbeit mit der hausinternen Klinik für Radiologie und dem angeschlossenen Zentrum für Labormedizin ZLM GmbH und dem kooperierenden Institut für Pathologie Dres Arnold et al.

Therapieangebote individuell angepasst 

Nach der Operation kann unter Umständen eine Chemotherapie notwendig sein. Im Elisabeth-Krankenhaus wird diese – wenn die Patientin es wünscht und es medizinisch zu vertreten ist - ambulant angeboten. So muss die Patientin nicht ihr häusliches Umfeld verlassen – ein Vorteil vor allem für Frauen, die abends in der Nähe ihrer Kinder und Partner sein möchten!

Nachsorge ist die beste Vorsorge!

Dazu gehört neben einer allgemeinen körperlichen Untersuchung und einem Gespräch die ausführliche Brustuntersuchung. Alle Kontrollen und Nachsorgeuntersuchungen können selbstverständlich im Elisabeth-Krankenhaus vorgenommen werden. Daneben spielen auch das seelische Gleichgewicht und die körperliche Fitness bei der Genesung eine wichtige Rolle: Psychologische Beratung, Bewegungsprogramme und Krankengymnastik, Ernährungstherapie mit Stoffwechselumstellung, Stimulation des Immunsystems – das sind nur einige Beispiele aus dem vielfältigen medizinischen und psycho-sozialen Beratungs- und Schulungsprogramm. 

Dem Brustkrebs keine Chance! 

Gerade Frauen, deren (Groß-)Mütter oder Schwestern an Brustkrebs erkrankt sind, befürchten, dass auch sie betroffen sein könnten. Der routinemäßige Gang zur Krebsvorsorgeuntersuchung und Mammografie ist wichtig, sollte aber durch weitere Maßnahmen wie eigenes Brustabtasten, ausgewogene Ernährung, Reduktion von Übergewicht etc. ergänzt werden. Nutzen Sie das Informations- und Vorsorgeangebot des Elisabeth-Krankenhaus. Zu ausgewählten Themen bietet die Frauenklinik regelmäßig kostenlose Arzt-Patienten-Seminare an.

Gleichgesinnte treffen! 

Der gedankliche Austausch mit anderen Betroffenen hilft sehr, denn sie wissen am besten, welche Folgen die Krankheit für den Alltag mit sich bringt. Das Elisabeth-Krankenhaus bietet daher einen eigenen Gesprächskreis für Brustkrebspatientinnnen und stellt auf Wunsch auch den Kontakt zu den örtlichen Selbsthillfegruppen her.