Als Schwerpunktklinik für Brustkrebsbehandlung zertifiziert
Die Frauenklinik des Elisabeth-Krankenhauses ist neben der Anerkennung als DMP-Vertragskrankenhaus auch als Schwerpunktklinik für Brustkrebsbehandlung nach DIN EN 9001 zertifiziert. Die Zertifizierungsurkunde wurde im August 2003 von der LGA Intercert überreicht. Die LGA Intercert aus Nürnberg ist eine von sieben Gesellschaften, die für die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) und der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS) nach festgelegten Kriterien zertifizieren darf.
Ziel solcher Zertifizierung ist es, die Versorgung von Brustkrebs-Patientinnen weiter zu verbessern. Für das Elisabeth-Krankenhaus heißt dies, dass alle an der Behandlung von betroffenen Frauen beteiligten Berufsgruppen (Ärzte, Krankenschwestern, -gymnasten usw.) besonders geschult sind. Eine wichtige Rolle für die Zertifizierung spielt auch die Vernetzung in der Vor- und Nachbehandlung der Patientinnen. Nach der Entlassung aus der Klinik wird besonders darauf geachtet, dass die weitere Vorgehensweise klar strukturiert ist, so dass für die Patientinnen kein Behandlungsvakuum entsteht.
Im Januar 2005 wurde das Gütesiegel "Brustzentrum NRW" vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie an die in der Behandlung von Frauen mit Brustkrebs kooperierenden Essener Häuser Elisabeth-Krankenhaus, Alfried Krupp Krankenhaus und Kliniken Essen-Mitte vergeben. Die Anerkennungskriterien wurden im Landesausschuss für Krankenhausplanung erarbeitet, dem neben dem Gesundheitsministerium auch die Landeskrankenhausgesellschaft sowie die Krankenkassenverbände und als Berater die Ärztekammern angehören. Ein Brustzentrum muss neben einer bestimmten jährlichen Anzahl von durchgeführten Operationen alle diagnostischen Verfahren, Bestrahlung, Chemotherapie und psychologische Betreuung auf hohem Niveau gewährleisten.
