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Gastroenterologische Funktionsdiagnostik

Hochauflösende Manometrie

Zur Durchführung wird ein dünner Katheter über die Nase bis in die Speiseröhre vorgeschoben. Entlang des Katheters befinden sich zahlreiche Drucksensoren mit deren Hilfe gestörte Bewegungsmuster der Speiseröhre effektiv erkannt und klassifiziert werden können, um sie anschließend einer geeigneten Therapie zuzuführen.

PH-Metrie, Impedanzmessung

Während der pH-Metrie misst ein dünner Katheter in der Speiseröhre für die Dauer eines Tages das Zurückfließen von saurem Magensaft in die Speiseröhre, was die häufigste Ursache für Sodbrennen ist. Die Daten werden kontinuierlich von einem kleinem Computer aufgezeichnet, um bei der anschließenden Auswertung das Ausmaß der Erkrankung objektivieren zu können. Häufig ist Sodbrennen aber durch nicht sauren Mageninhalt verursacht, der mittels pH-Metrie nicht erkannt werden kann. Hier kann die Impedanzmessung wichtige Zusatzinformationen liefern.

 

Kapselendoskopie

Die Kapselendoskopie wird vorwiegend für die Untersuchung des Dünndarms benutzt. Hierbei schluckt der Patient eine Kapsel in der Größe einer Tablette hinunter. In der Kapsel befindet sich eine kleine Kamera und eine Lichtquelle. Während die Kapsel durch den Verdauungstrakt wandert, liefert die Kamera kontinuierlich Bilder aus dem Inneren des Körpers, die per Funk an einen kleinen Empfänger außerhalb des Körpers gesendet werden.